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Fortschritte in der Akku-Technologie
Blei-Gel-Akkus werden in Europa aufgrund ihres hohen Gewichts fast nur noch in vierrädrigen Fahrzeugen mit sehr hohem Kapazitätsbedarf eingesetzt. Dort spielt Gewicht nur eine untergeordnete Rolle, außerdem sind Blei-Gel-Akkus sehr preisgünstig.

Der NickelCadmium-Akku (NiCd) ist ein bei Elektrofahrzeugen weit verbreiteter Akkutyp. Es hat sich jahrelang bewährt und ist sehr robust. Ein Memory-Effekt" tritt bei den aktuellen Modellen nicht mehr auf, d.h. Sie können den Akku jederzeit problemlos nachladen. Bei guter Akkupflege sind bis zu 1000 Ladezyklen möglich.

NickelMetallhydrid-Akkus (NiMH) haben bei gleichem Gewicht und Größe eine deutlich höhere Kapazität (und damit auch Reichweite) als NiCd-Akkus. Sie sind sehr gut, wenn man gerne längere Strecken fährt oder öfter Steigungen bewältigen muss. Nachteilig sind der höhere Preis und die geringere Anzahl der möglichen Ladezyklen (ca. 500 Zyklen bei guter Pflege).

LithiumIonen-Akkus (Li-Ion) sind derzeit die technisch beste Wahl. Ihr um 1/3 geringeres Gewicht gegenüber einem NiMH-Akku mit gleicher Kapazität, bedeuten einen Entwicklungssprung, um den kein Anbieter herumkommen wird. Allerdings müssen die in der Vergangenheit erkannten Sicherheitsrisiken und die Transporthindernisse als Gefahrgut noch beseitigt werden.
 

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